TVE – BSV Roxel 28-27 (HZ 15-13)

Ein keines Wegs kochklassiges, aber jederzeit spannendes Spiel bekamen die Zuschauer am Samstagabend bei unserem Heimspiel gegen Roxel zu sehen.

In der ersten Halbzeit konnte sich bis zum 8-8 keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen. Diese Phase war auf unserer Seite geprägt von einfachen Fehlern im Angriff, sodass wir den Ball mehrmals verloren haben. Hinzu kam noch Wurfpech an Latte und Pfosten sowie Würfe mitten auf die unbewegliche Torfrau. Nach einem Timeout konnten wir uns steigern und zwei Tore in Folge erzielen. Über 10-8 ging es mit 15-13 in die Pause.

Unsere beste Phase hatten wir direkt nach der Halbzeit, als wir hellwach und konzentriert ins Spiel kamen und über 16-13 bis auf 20-15 wegziehen konnten. Die nie aufsteckenden Gäste konnten das Ergebnis wieder verkürzen, was abermals dem Wurfpech (achtmal Pfosten und Latte im gesamten Spiel), aber auch unserer Unkonzentriertheit sowohl im Angriff als auch in der Abwehr geschuldet war. Beim 22-21 in der 47. Spielminute war das Spiel wieder vollkommen offen. Ab diesem Zeitpunkt konnten wir unsere Führung immer mit ein bis zwei Toren behaupten bis die sich mit jeder Spielminute steigernde Nini Tauras in der 56.Minute eine drei Tore Führung herauswerfen konnte.

So manch ein Zuschauer dachte, dass das Spiel jetzt gewonnen sei, doch Roxel zeigte eine kampfstarke Leistung, sodass nach einer Zeitstrafe gegen uns in der 59. Minute 27-27 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Den nächsten Angriff konnte Melina Immel zur erneuten Führung für uns abschließen. Für den Gegner blieben aber immer noch zwanzig Sekunden, um etwas Zählbares mitzunehmen. Den letzten Wurf von Rechtsaußen konnte die starke Jana Schweisfurth entschärfen, sodass am Ende ein knapper, aber verdienter Heimsieg für uns zu Buche stand.

Für den TVE konnte Trainer Rüdiger Nolte gestern folgenden Kader aufbieten: Jana Schweisfurth und Sarah Groos im Tor. Im Feld: Hannah Kania 5 Tore, Elena Sturm 5/5, Annalena Welsch 4, die endlich wieder mit Selbstvertrauen spielende Janina Tauras 4, Melina Immel 3, Sabrina Schaffraczyk 3, die oft nur durch Fouls zu bremsende Maxi Kania 2, Sara Pourazzari 1, Jasmin Solbach 1, Carina Kania.

TVE – Ahlener SG 34-31 (HZ 18-16)

Die Erleichterung bei der Mannschaft konnte man förmlich spüren dass nach sechzig, nicht hochklassigen, aber spannenden Minuten auf der Anzeigetafel zu lesen war: Heim 34 – Gast 31.

Uns war von Anfang an die Bedeutung des Spiels bewusst, so gingen alle hoch konzentriert ins Spiel. Über 3-0, 6-3, 9-6 und 12-9 konnten wir uns bis zur 17. Spielminute ein Polster von drei Toren erarbeiten, dann kam leider ein Bruch in unser Spiel. In dieser Phase konnten wir weder im Angriff noch in der Abwehr überzeugen. So konnten die kämpferisch sehr starken Ahlener zum 13-13 ausgleichen. Das sollte aber im gesamten Spiel der einzige Ausgleich für die Gäste sein. Bis zur Pause konnten wir uns wieder absetzen, sodass der Halbzeitstand 18-16 für uns als verdient bezeichnet werden konnte.

Netphenerinnen nutzen Überzahlspiel zu wenig (Quelle: www.derwesten.de)

Netphenerinnen nutzen Überzahlspiel zu wenig - 30:30

Netphens Trainer Rüdiger NolteFoto: Horst Schaumann

                           

Nach zwölfjähriger Abwesenheit aus der Verbandsliga legten die Netphenerinnen einen turbulenten Saisonstart hin, der mit einem mehr als verdienten Remis endete. „An die Härte und höhere Schnelligkeit dieser Liga müssen wir uns erst noch gewöhnen“, meinte Trainer Rüdiger Nolte.

Schwerte . Obwohl Schwerte/Westhofen mit gleich sieben Spielerinnen aus der B-Jugend antrat, waren die Ruhrstädter das robustere Team und kauften dem TVE-Rückraum den Schneid ab.

Die Schiedsrichter griffen durch, verhängten elf der  13 Zeitstrafen an die Gastgeber sowie die Rote Karte (57.) für den wild protestierenden Trainer, doch profitierte Netphen nicht vom häufigen Überzahlspiel. „Wir haben etliche freie Würfe ausgelassen“, haderte Nolte, der sein Team eigentlich ständig in Front sah.  In der Endphase ging es bei wechselnder Führung hoch dramatisch zu.

Die stark aufspielende Sabrina Schaffarczyk, neben Lisa Runge und der vom Siebenmeterpunkt treffsicheren Elena Sturm auffälligste TVE-Kraft, brachte ihre Farben 33 Sekunden vor Schluss in Front, aber Schwerte glich ebenfalls über den Kreis aus. Mit einer Fußabwehr verhinderte eine HSG-Spielerin die Schnelle Mitte, sah „Rot“, aber die Zeit reichte nicht mehr für einen platzierten Wurf.

TVE: Schweisfurth, Groos; Sturm (8/7), Schaffarczyk (5), Runge (5/1), Tauras (3), Welsch (3), H. Kania (2), Immel (2), M. Kania (1), C. Kania (1), Pourazari.

Netphener Frauen feiern das Double

Wie in den vergangenen Jahren war die Pokal-Endrunde des Handball-Kreises Lenne-Sieg in der Sporthalle Am Löh in Schalksmühle ein großer Erfolg. Im Mittelpunkt der Finalrunde stand das Frauen-Endspiel.Vor großer und stimmungsvoller Zuschauerkulisse gewann Rekord-Pokalsieger TVE Netphen gegen den Seriensieger der letzten Jahre, TuS Drolshagen, mit 35:31 (28:28, 30:30) nach Verlängerung.

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